Die Altenpflegeschule DAA Uelzen stellt sich vor
 

Die Berufsfachschule für Altenpflege - staatlich anerkannte Ersatzschule - der DAA Uelzen besteht seit August 2011. In dieser Zeit haben wir schon viele Auszubildende zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und damit zur staatlichen Anerkennung geführt.

Gemeinsame Ziele erreichen wir in einer vertrauensvollen Partnerschaft mit Ihnen, die durch Leistung und menschliche Werte geprägt ist.

Bei der Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler ist uns wichtig, eine persönliche Lernatmosphäre zu schaffen, in der jeder Schüler ernst genommen und seine Eigenverantwortung gestärkt wird. Hierbei achten wir darauf, dass unsere aktuellen Fachkenntnisse in der Zusammenarbeit mit Profis aus Theorie und Praxis bei speziellen Themen ergänzt werden. Wir pflegen einen engen Kontakt mit den Kooperationspartnern, so dass die theoretische und praktische Ausbildung optimal aufeinander abgestimmt werden. Lernprozesse werden vor dem Hintergrund der Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung und damit der Handlungsorientierung unter Berücksichtigung der persönlichen Lernbiographie und der persönlichen Erfahrung und Interessen im Bereich der Pflege gestaltet.

Wir bieten und erwarten eine konstruktive Zusammenarbeit, Transparenz, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Respekt und Toleranz sowie konstruktive Konfliktlösung im täglichen Miteinander. Dabei legen wir großen Wert auf gegenseitige Unterstützung, Wertschätzung und Empathie im Umgang mit dem Anderen.

Die Schule befindet sich in Uelzen, direkt am Bahnhof und ist daher gut ans öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden.

Unsere Ausstattung ist auf dem neuesten technischen Stand (Unterrichtsmedien, PC-Arbeitsplätze, Internet, Server etc.). Für die pflegerischen Übungseinheiten stehen Ihnen ein gut ausgestatteter Übungsraum, medizinische Anschauungsmaterialien (z.B. Modelle von Körperteilen und Organen), Übungsmodelle (z.B. Pflegepuppen und Skelette) und vieles mehr zur Verfügung.

Überblick Seminarangebot

Das Team der Berufsfachschule für Altenpflege besteht aus einem interdisziplinären Team, dessen gemeinsames Ziel ist es, eine hochwertige Unterrichtsqualität zu leisten und einen respektvollen und wertschätzenden Umgang untereinander und mit den Auszubildenden zu leben. Regelmäßige Fortbildungen gehören damit ebenso zu unserem Arbeitsalltag wie Reflexionen und Evaluationen. Viel Wert legen wir auf einen regen Austausch zwischen allen an der Ausbildung beteiligten Personen und Institutionen.

Im Rahmen der praktischen Ausbildung kooperiert die Berufsfachschule mit vielen Altenpflegeeinrichtungen in Uelzen und der näheren Umgebung.

Um gemeinsam eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gestalten, steht die Berufsfachschule in regelmäßigem Kontakt mit ihren Kooperationspartnern und legt besonderen Wert auf den fachlichen und kollegialen Austausch.

Liste Kooperationspartner

Zudem ist unsere Berufsfachschule Altenpflege ein fester Bestandteil des regionalen Pflegenetzwerkes und beteiligt sich hier an zahlreichen Aktivitäten.

Die Berufsfachschule Altenpflege der DAA Uelzen ist zudem Kooperationspartner der Hamburger Fernhochschule (HFH). Dies ermöglicht es den Auszubildenden u.U. ab dem zweiten Ausbildungshalbjahr ein ausbildungsbegleitendes Studium (BSc Health Care Studies) zu beginnen, das nach Abschluss der Ausbildung berufsbegleitend zu Ende geführt werden kann.

Homepage der HFH

Berufsbild

Altenpfleger/innen pflegen, beraten und betreuen hilfsbedürftige ältere Menschen. Zudem unterstützen sie diese bei der Alltagsbewältigung, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung und nehmen pflegerisch-medizinische Aufgaben wahr.

  • Sie führen Grundpflegemaßnahmen aus, unterstützen bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln und ggf. beim Essen
  • führen nach ärztlicher Verordnung Maßnahmen der Behandlungspflege durch und unterstützen bei der Rehabilitation
  • stellen Medikamente zusammen und verabreichen diese
  • betreuen und pflegen, aktivieren und leiten an
  • führen spezielle Pflegemaßnahmen durch (etwa Einläufe, Spülungen und Injektionen, Verbände wechseln, mit Salben einreiben, Infusionen legen)
  • kooperieren, beobachten und dokumentieren 
  • beobachten Betreute auf Veränderungen ihres jeweiligen Zustands
  • arbeiten eng mit anderen Berufsgruppen (Ärzten, Therapeuten, etc.) zusammen
  • führen Pflegeberatung nach § 7a Sozialgesetzbuch (SGB) XI durch
  • beraten in schwierigen Lebenssituationen, greifen bei Krisen helfend
  • begleiten Sterbende und versorgen Verstorbene
  • unterstützen bei der Freizeitgestaltung und der Pflege sozialer Kontakte
  • führen organisatorische und verwaltende Tätigkeiten der Altenpflege aus
  • […]


Sie können nach dem Abschluss pflegerische und soziale Aufgaben eigenverantwortlich wahrnehmen

  Altenpflege als Beruf auszuüben heißt auch,

  • das berufliche Fachwissen einzubeziehen,
  • in immer wieder neuen Situationen angemessen zu handeln,
  • ein aufeinander Abstimmen von geplantem Vorgehen und situationsbedingten Anforderungen, zur Steigerung und Förderung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen,
  • zielgerichtetes und reflektiertes Handeln sowie kritische Überprüfung der Ergebnisse,
  • körperliche, geistige und psychische Erscheinungen pflegebedürftiger Menschen möglichst unvoreingenommen zu erfassen, und dabei die individuelle Bedeutung für den einzelnen Pflegebedürftigen zu verstehen,
  • berufsübergreifendes Denken und Handeln

Damit Sie das umsetzen können, bilden wir Sie umfassend aus.

Wer eine Altenpflegeausbildung beginnen möchte, muss entweder

  • einen Realschulabschluss oder
  • einen anderen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss oder
  • eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert, oder
  • einen Hauptschulabschluss und einen Abschluss in einer anderweitigen mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder
  • einen Hauptschulabschluss und den anerkannten Abschluss einer Ausbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe oder
  • eine andere abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung vorweisen können.

In Ausnahmefällen kann bei Vorweisen eines Hauptschulabschlusses und mindestens 24 Monaten Tätigkeit in der Pflege (Vollzeit) durch die Berufsfachschule eine Aufnahme bei der zuständigen Landesschulbehörde beantragt werden.

Bei Krankenschwestern, Krankenpflegern, Kinderkrankenschwestern, Kinderkrankenpflegern sowie Heilerziehungspfleger/innen mit dreijähriger Ausbildung kann die Ausbildungsdauer um bis zu zwei Jahre verkürzt werden; bei Altenpflegehelfer/innen, Krankenpflegehelfer/innen, Heilerziehungspflegehelfer/innen kann eine Verkürzung um bis zu einem Jahr erfolgen.

Zudem kann auf Antrag die Dauer der Ausbildung im Umfang der fachlichen Gleichwertigkeit um bis zu zwei Jahre verkürzt werden, wenn eine andere abgeschlossene Berufsausbildung nachgewiesen wird.

Die Ausbildung in der Altenpflege dauert drei Jahre und kann bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen verkürzt werden (siehe Voraussetzungen)

Die Ausbildung umfasst theoretischen und praktischen Unterricht in einer Altenpflegeschule sowie die praktische Ausbildung in einem Heim, einer stationären Pflegeeinrichtung oder in einer ambulanten Pflegeeinrichtung (ambulanter Pflegedienst). Unterricht und praktische Ausbildung wechseln sich meist ab, wobei der Anteil an der praktischen Ausbildung überwiegt.

 

Die theoretische Ausbildung

findet an der Berufsfachschule Altenpflege und findet an zwei Tagen pro Woche statt (ergänzt durch einige Blockphasen) und besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht. Mit dem theoretischen und praktischen Unterricht in den Altenpflegeschulen sollen die Schülerinnen und Schüler durch moderne Lehr- und Unterrichtsmethoden umfassend auf die beruflichen Aufgaben und Handlungsabläufe vorbereitet werden. Ein ganzheitlicher und handlungsorientierter Unterricht - etwa durch szenisches Spiel oder ganzheitliche Fallbearbeitung - ist dabei heute Standard.

Dabei gliedert sich der Unterricht in vier große Lernbereiche auf, die in Lernfelder unterteilt werden und wird ergänzt durch allgemein bildende Fächer.

Lernbereich 1 Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege (1.200 Stunden)

Lernfelder:

  • Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen
  • Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
  • Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen
  • Anleiten, beraten und Gespräche führen
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken

Lernbereich 2 Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung (300 Stunden) 

Lernfelder:

  • Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
  • Alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung unterstützen
  • Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten unterstützen


Lernbereich 3 Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit (160 Stunden)

Lernfelder:

  • Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
  • An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken


Lernbereich 4 Altenpflege als Beruf (240 Stunden) 

Lernfelder:

  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln
  • Lernen lernen
  • Mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen umgehen
  • Die eigene Gesundheit erhalten und fördern

Optionale Lernangebote (200 Stunden)

Allgemein bildende Fächer (300 Stunden)

  • Deutsch, Politik, Englisch, Religion
     

Die praktische Ausbildung

dauert 2500 Stunden und findet in Einrichtungen der Altenpflege statt. Für die praktische Ausbildung schließen Sie einen Ausbildungsvertrag mit einer Einrichtung (stationäre Pflegeeinrichtungen, teilstationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegeeinrichtungen).

Dort arbeiten Sie dienstplanmäßig nach den geltenden Arbeitszeitbestimmungen.

Während der praktischen Ausbildung werden die im Unterricht erworbenen Kenntnisse vertieft und in den verschiedenen stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenpflege angewendet.

Abschluss:

Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung; diese führt zur Anerkennung der Berufsbezeichnung "Altenpfleger/-in"

Das Pflegenetzwerk Uelzen ist ein Zusammenschluss renommierter Unternehmen aus der regionalen Pflegebranche.

Die Berufsfachschule Altenpflege der DAA Uelzen ist ein fester Bestandteil des regionalen Pflegenetzwerkes und beteiligt sich hier an zahlreichen Aktivitäten.

Der Wachstumsmarkt „Pflege“ braucht Fach- und Hilfskräfte, die Freude am persönlichen Umgang mit Menschen haben, einen krisensicheren Arbeitsplatz und einen Arbeitgeber suchen.

Pflegeberufe sind interessant und vielseitig. Sie bieten gute Perspektiven für erfolgreiches Weiterkommen und zur Spezialisierung auf Fachbereiche.

Nutzen Sie das Potenzial, das wir Ihnen schon heute bieten:

 zukunftssichere, vielseitige Berufe 

  • umfangreiche Aus- und Weiterbildung
  • erleichterte Umschulung
  • familienfreundliche Arbeitsplätze
  • Vernetzung statt Konkurrenzdenken
  • Austausch mit Experten und Kollegen/-innen
  • Entlastung durch effiziente Organisation
  • Motivation und Wertschätzung im Arbeitsalltag

Kompetente Pflege braucht Zeit, Zuwendung und gute Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte!

Dafür machen wir uns im Pflegenetzwerk stark - gemeinsam

Wie überall steigen auch in den Pflegeberufen die Anforderungen. Die Ihnen anvertrauten Menschen sollen die bestmögliche Betreuung und Pflege erhalten. Eine Herausforderung!

Auf der einen Seite die Erwartungen und Bedürfnisse der von Ihnen betreuten Menschen, deren Angehörigen und Ihrer KollegInnen, auf der Seite die Erwartungen und Vorgaben aus der Sicht des Arbeitgebers. Selbstverständlich wollen die gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.

Unsere Fortbildungen zeigen nicht nur, dass Bildung und Wissen der Schlüssel sind, um den wachsenden Herausforderungen im persönlichen und beruflichen Bereich gerecht zu werden.

Sie ermöglichen Führungskräften wie Mitarbeitern, auch künftig mit den Veränderungen des Berufsfeld Schritt zu halten. Und nicht zuletzt macht Bildung Freude und fördert den Austausch mit Kollegen.

Erfolgreiche Führung im Berufsfeld Gesundheit und Soziales muss mehr denn je die Potentiale ihrer Mitarbeiter fördern und Mitarbeiter an das Unternehmen binden. Wer die Leistungs- und Hoffnungsträger seines Unternehmens nicht fördert, wird sie verlieren – umso wichtiger wird die betriebliche Weiterbildung.

Auf diesem Gebiet sind wir Ihr effizienter und erfahrener Partner. Wir laden Sie ein, mit uns zusammen noch besser zu werden!

 

Unser aktuelles Seminar Angebot:

  • Expertenstandards @work
  • Betreuung Demenz
  • Qualifizierung Demenz
  • Praxisanleiter
  • Gerontopsychiatrie-Wertschätzender Umgang mit demenziell erkrankten Menschen
  • Gerontopsychiatrische Methoden
  • Health Care Studies
  • Psychische Selbsthygiene für Pflegekräfte
  • Deutsch für Pflegekräfte mit Migrationshintergrund
  • Sensibilisierung in der Kommunikation
  • Kollegiale Beratung
  • Gewaltprävention in der Pflege
  • Expertenstandards in Ihrem Hause
     

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